Magical Tome

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Summary: Die Bestimmung der Architektur als 'Symbol des Lebens' markiert das zentrale Anliegen Schinkels zwischen 1803 und 1815. Dessen ideelle Voraussetzungen entwickelt er in seinen Fragmenten zum "Architektonischen Lehrbuch". Dafür bezieht er sich auf die zeitgenössische Philosophie, der er das Motiv der sittlich-religiösen Kultivierung des Menschen durch Kunst entlehnt, dem er seine Bestimmung der Architektur als 'Symbol des Lebens' verpflichtet. Neben Philosophen wie Solger, Kant, Schiller und Schelling hat für Schinkel die Philosophie Fichtes die grösste Bedeutung. Sie liefert ihm in inhaltlicher, methodischer, normativer und disziplinischer Hinsicht die konstitutiven Bestimmungsstücke seines Lebensbegriffs. Die These der Untersuchung lautet: Schinkels Architekturbegriff kann als ästhetische Präfiguration von Fichtes Theorie der Selbstobjektivation des Subjekts verstanden werden.
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