Magical Tome

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Die Monarchen und Diplomaten, die sich im Herbst 1814 in Wien mit dem Ziel einer politischen Neuordnung Deutschlands und Europas versammelten, hatten sich auch mit der Neugestaltung der Beziehungen zwischen Kirche und Staat zu beschäftigen. Die Folgewirkungen des Wiener Kongresses auf diesem Feld müssen hoch bewertet werden, nicht nur in Hinsicht auf die künftige Entwicklung des europäischen Katholizismus und die bürgerliche und politische Gleichstellung der christlichen Konfessionen im neu geschaffenen Deutschen Bund, die in mancher Hinsicht das Ende des Konfessionellen Zeitalters in Mitteleuropa bedeutete. Der Band diskutiert aus kirchen-, diplomatie- und rechtshistorischer Perspektive, inwieweit der Wiener Kongress eine Zäsur der europäischen Religionsgeschichte darstellte. Seine zwölf Beiträge präsentieren großenteils neue und und originäre Forschungsergebnisse.--Provided by publisher.
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