Magical Tome

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Mittelalterliche Werke waren als Kunst lange Zeit nicht vollständig anerkannt. Nur gegen Widerstände fanden sie Eingang in Museen, zunächst sogar allein zum Nachweis ihrer Minderwertigkeit. Mehr als Kunstgegenstände aus späteren Jahrhunderten erscheinen sie Betrachtern in Museen zudem als Fragmente, die aus ihrem ursprünglichen Kontext gelöst sind. Die geeignete Darbietung dieser Werke bildet bis heute eine Herausforderung für Kuratoren und Sammlungen. Die vorliegenden Untersuchungen von Präsentationsweisen im Ausstellungszusammenhang zeichnen die Musealisierung des Mittelalters von der frühen Neuzeit bis in die Gegenwart nach und ergründen den Wandel von Mittelalterbildern. Sie vermitteln Einsichten in Aufgaben und Ansprüche der aktuellen Museumskultur, unseren Kunstbegriff und unsere Vorstellungen vom richtigen Umgang mit Geschichte.
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