Magical Tome

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Das Gehen im Stadtraum ist ein zentrales Motiv im Werk des belgischen Künstlers Francis Alÿs (*1959). Er verwendet alltägliche Materialien, hinterlässt ephemere Spuren und ahmt lokale Praktiken nach, wodurch der Raum aktiviert und zu einem Teil der künstlerischen Handlung wird - die Stadt erscheint als performativer Raum. Analysen ausgewählter Positionen - von Richard Long, Allan Kaprow, Gordon Matta-Clark u. a. - machen deutlich, dass Alÿs wesentlich auf Raum- und Architekturexperimente der 1960er und 70er Jahre zurückgreift. Es zeigt sich, dass für die Gegenwartskunst von einem grundlegenden Wandel im Skulptur- und Raumverständnis gesprochen werden muss.
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