Magical Tome

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Die Öffnung Japans 1854 und die Präsentation japanischer Objekte auf den Weltausstellungen des 19. Jahrhunderts in London, Paris und Wien lösten in Europa eine Begeisterung für alles Japanische aus, welche die bildenden und angewandten Künste nachhaltig beeinflusste. Ein so populäres und vor allem optisch reizvolles Sujet konnte und wollte sich das Theater nicht entgehen lassen. Das Fremde verschmolz mit dem Imaginären und brachte die unterschiedlichsten Bühnenwelten hervor: von pseudojapanischem Ausstattungskitsch über romantische Verklärung und exotisch-erotische Wunschvorstellungen bis hin zu bühnentechnischen Neuerungen und darstellerischer Stilisierung nach japanischem Vorbild. Mit Blick auf die traditionellen Theaterformen Japans widmet sich das Buch dem Japonismus als Inspirationsquelle für die europäische Bühne.
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